Datenschutzerklärung
Stand: Oktober 2026
Diese Erklärung besteht in deutscher und englischer Sprache. Verantwortliches Unternehmen ist ein deutsches Einzelunternehmen, es gilt deutsches Recht. Bei Abweichungen zwischen den Fassungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.
1. Verantwortlicher
DoryAI
Georg Ortner
Rigaer Straße 47A
10247 Berlin
E-Mail: georg@dory-ai.com
2. Überblick
Nura Sleep ist eine Plattform für Familien-Schlafberatung. Eltern nutzen die mobile App, um Schlaf-, Ernährungs- und Aktivitätsdaten ihres Kindes zu protokollieren. Beraterinnen nutzen das Web-Dashboard, um Familien zu betreuen. Diese Datenschutzerklärung gilt für die App, das Dashboard und diese Website.
Wir verkaufen keine personenbezogenen Daten, vermieten sie nicht und nutzen sie nicht für Werbung. Wir geben Daten nur an die in Abschnitt 6 genannten Dienstleister weiter, und nur zu den dort beschriebenen Zwecken.
3. Welche Daten wir erheben
3.1 Kontodaten
Bei der Registrierung: E-Mail-Adresse, Name, Geschlecht (weiblich, männlich oder divers — nur, damit Texte Sie richtig ansprechen und von Ihnen sprechen), Rolle (Elternteil oder Beraterin). Für Beraterinnen zusätzlich: die bevorzugte Sprache und eine freiwillige Freitext-Angabe zur eigenen Praxis oder Website, anhand derer wir das Konto vor der Freischaltung prüfen. Für Eltern zusätzlich: Name, Geschlecht und Geburtsdatum des Kindes.
3.2 Protokolldaten (Events)
Eltern erfassen Daten zum Tagesablauf ihres Kindes: Schlafzeiten (Nachtschlaf, Nickerchen), Mahlzeiten (Art, Dauer), Aktivitäten und Notizen. Ein Eintrag enthält diese Daten in strukturierter Form. Seine Notizen und Beschreibungen werden aus Ihren Worten formuliert; Ihre Nachricht selbst (was Sie gesagt oder geschrieben haben, so wie Sie es gesagt oder geschrieben haben) und die Antworten der KI, auch Rückfragen, enthält er nicht. Ihre Nachricht und die Antworten der KI bewahren wir an zwei anderen Stellen auf (Abschnitt 3.3): bei der Einsendung, die wir löschen, sobald sie verarbeitet ist und seit der Erfassung 30 Tage vergangen sind, und in der Aufzeichnung dessen, was die KI gesehen und geantwortet hat; diese bleibt, bis die Daten Ihres Kindes gelöscht werden (Abschnitt 7).
Wenn Sie einen Eintrag in der App löschen, einen von der KI gespeicherten Eintrag rückgängig machen oder die KI einen Eintrag für Sie entfernt oder zusammenführt, blenden wir diesen Eintrag für Sie und für Ihre Beraterin aus. Wir löschen ihn nicht. Wir bewahren ihn samt den Notizen auf, die Ihre Beraterin dazu geschrieben hat (führt die KI Einträge zusammen, wandern die Notizen zum verbleibenden Eintrag), damit Sie rückgängig machen können, was die KI getan hat, und keine Notiz Ihrer Beraterin verloren geht. Er bleibt, bis die Daten Ihres Kindes gelöscht werden (Abschnitt 7).
3.3 Sprachaufnahmen und Texteingaben
Eltern können Protokolleinträge sprechen oder tippen. Zu jedem Eintrag speichern wir die Einsendung auf unserem Server: die Audiodatei, deren Transkript, den Text genau so, wie Sie ihn gesprochen oder getippt haben, und die Antwort der KI an Sie samt der Liste der Einträge, die sie gespeichert, geändert oder entfernt hat. Das ist nötig, damit ein Eintrag genau einmal angenommen und verarbeitet wird, auch wenn Ihr Telefon ihn mehrmals sendet. Außerdem kennt die KI dadurch die letzten Nachrichten zu diesem Kind von Ihnen und dem anderen Elternteil Ihrer Familie von heute und gestern samt den Antworten der KI, und die App kann diesen Verlauf Ihnen beiden zeigen. Die Audiodatei übermitteln wir zur Transkription an unseren Dienstleister (Abschnitt 6). Die Einsendung löschen wir, sobald sie verarbeitet ist und seit der Erfassung 30 Tage vergangen sind.
Zusätzlich halten wir zu jedem verarbeiteten Eintrag fest, was die KI gesehen und geantwortet hat: den Text oder das Transkript, den mitgesendeten Kontext (Abschnitt 6) und die Antwort, auch eine Rückfrage an Sie. Damit prüfen und verbessern wir die Qualität der automatischen Erfassung (Abschnitt 5, berechtigtes Interesse). Diese Aufzeichnung bleibt, bis die Daten Ihres Kindes gelöscht werden (Abschnitt 7).
3.4 Chat-Nachrichten
Nachrichten zwischen Eltern und Beraterinnen werden gespeichert, um die Beratungskommunikation zu ermöglichen. Eine Nachricht, die Ihr Telefon noch nicht senden konnte, liegt bis dahin verschlüsselt auf dem Gerät (Abschnitt 7).
Hat Ihre Beraterin Benachrichtigungen aktiviert, kann das Senden einer Nachricht auf ihrem Gerät eine Benachrichtigung mit Ihrem Namen und dem Anfang Ihrer Nachricht auslösen. Sie wird Ende-zu-Ende-verschlüsselt über den Push-Dienst ihres Browsers oder Telefonherstellers (Apple, Google, Microsoft oder Mozilla) zugestellt, der sie nicht lesen kann.
Nehmen Sie das Angebot Ihrer Beraterin an, benachrichtigen wir sie über die Bestellung per E-Mail und, wenn sie Push-Benachrichtigungen aktiviert hat, per Web-Push auf ihrem Gerät. Beide zeigen Ihren Namen, die Vornamen Ihrer Kinder, das von Ihnen angenommene Angebot (Name, Dauer und Preis) sowie den Zeitpunkt Ihrer Bestellung.
3.5 Technische Daten
Gerätetyp (iOS/Android), Fehlerberichte (technische Daten und eine pseudonyme Nutzer-ID, keine Namen oder E-Mail-Adressen) und Push-Notification-Tokens zur Zustellung von Benachrichtigungen.
Um den Dienst zu betreiben und abzusichern, erfassen unsere Server-Protokolle bei jeder Anfrage die Kennung Ihres Kontos (eine zufällige ID, nicht Ihr Name oder Ihre E-Mail-Adresse) und, wenn die Anfrage aus der App kommt, die Version der App (Plattform, Build und installiertes Update).
Für Beraterinnen, die Benachrichtigungen im Dashboard aktivieren, speichern wir zusätzlich das Push-Abonnement des Browsers: eine Adresse beim Push-Dienst des Browser-Anbieters und zwei Verschlüsselungsschlüssel, mit denen wir diese Benachrichtigungen zustellen. Deaktivieren Sie Benachrichtigungen, löschen wir es. Melden Sie sich auf diesem Gerät ab oder läuft die Adresse ab, wird es nicht sofort entfernt — es funktioniert dann aber nicht mehr, und wir löschen es, sobald wir beim nächsten Sendeversuch vom Push-Dienst erfahren, dass es ungültig ist. Mit Ihrem Konto wird es ebenfalls gelöscht.
3.6 Nutzungsanalyse und Aufzeichnung der Screens
Um zu verstehen, wie die App und das Dashboard genutzt werden, und um sie einfacher zu machen, setzen wir den Dienst PostHog ein.
- In der App sehen wir, welche Bildschirmansichten (Screens) Sie aufrufen und worauf Sie tippen. Beim Antippen wird nicht der Text des Bedienelements übermittelt, sondern nur eine technische Kennung. Außerdem werden die Screens selbst aufgezeichnet, also ein Mitschnitt dessen, was Sie auf dem Bildschirm sehen. Texte, Eingaben und Bilder sind in diesen Aufzeichnungen immer unkenntlich gemacht, bevor sie Ihr Gerät verlassen. Wir sehen darin keine Protokolleinträge, Chat-Nachrichten, Namen oder Fotos, sondern nur, wie Sie sich durch die App bewegen. Für die Analyse speichert die App eine zufällige Kennung auf Ihrem Gerät.
- In der Web-App — dem Coach-Dashboard unter
coach.nura-sleep.appund den Anmelde- und Kontoseiten der Familien untermy.nura-sleep.app— erfassen wir, welche Seiten Sie aufrufen, und einzelne Aktionen wie im Dashboard das Öffnen einer Familie oder das Senden einer Nachricht, jeweils ohne deren Inhalt. Die Screens werden dort nicht aufgezeichnet. PostHog setzt im Dashboard keine Cookies und speichert nichts in Ihrem Browser.
Diese Daten sind mit Ihrer pseudonymen Nutzer-ID verknüpft, derselben wie bei den Fehlerberichten, nicht mit Ihrem Namen oder Ihrer E-Mail-Adresse. Zusätzlich werden Gerätetyp, Betriebssystem und App-Version übermittelt. Ihre IP-Adresse wird nicht gespeichert.
Sie können der Nutzungsanalyse jederzeit widersprechen: in der App unter Profil, Abschnitt Datenschutz, oder per E-Mail an die in Abschnitt 1 genannte Adresse. Danach werden keine Nutzungsdaten und keine Aufzeichnungen mehr erfasst. Sie können die App weiterhin ohne Einschränkung nutzen.
3.7 Das verbundene Postfach der Beraterin
Eine Beraterin kann ihr eigenes Postfach mit Nura Sleep verbinden (Gmail, Outlook oder Microsoft 365 oder jeden anderen Anbieter über IMAP). Dann erscheinen die E-Mails zwischen ihr und den Familien auf ihrem Board in der Akte der jeweiligen Familie, und sie kann von dort aus an eine Familie schreiben. Hier steht, was Nura mit dem Postfach tut. Das betrifft die E-Mails der Familien genauso wie die der Beraterin.
- Was wir lesen. Nur E-Mails mit einer Familie auf ihrem Board: E-Mails von oder an eine Adresse, die sie für ein Familienmitglied eingetragen hat. Bei Gmail fragen wir Google nur nach E-Mails mit diesen Adressen. Bei Outlook und IMAP sehen wir uns den Kopf jeder neuen E-Mail an (von wem, an wen und wann; bei IMAP auch den Betreff), um zu erkennen, ob sie zu einer Familie gehört. Erst dann holen wir Inhalt und Anhänge. Bei Outlook und IMAP sehen wir von jeder anderen E-Mail nur diesen Kopf; ihr Inhalt wird nie geholt und nie gespeichert. Beim Verbinden importieren wir außerdem ihre früheren E-Mails mit den Adressen aller ihrer Familien, soweit die Suche ihres Anbieters sie liefert. Dasselbe tun wir, wenn sie eine Familie anlegt oder sich die Adresse einer Familie ändert.
- Was wir speichern. Zu jeder solchen E-Mail: Absender und Empfänger mit Namen und Adressen, Betreff, Text und formatierten Text, Datum und Anhänge. Ein Anhang über 25 MB wird nur mit Namen aufgeführt; sein Inhalt wird nicht gespeichert. Alle Personen der E-Mail sind dabei, auch Personen in Kopie, die nicht zur Familie gehören. E-Mails, die die Beraterin in Nura Sleep schreibt, speichern wir genauso; sie werden über ihr eigenes Postfach von ihrer eigenen Adresse gesendet. Außerdem speichern wir ihre Postfachadresse und bei Gmail die weiteren Adressen, von denen sie senden darf. All das liegt in unserer Datenbank und unserem Dateispeicher bei Supabase in der EU (Deutschland; Abschnitt 6). Die Beraterin sieht diese E-Mails in der Akte der Familie; Eltern sehen sie in der App nicht. Hat sie Benachrichtigungen eingeschaltet, kann eine neue E-Mail einer Familie auf ihrem Gerät eine Benachrichtigung mit dem Namen des Absenders und dem Betreff anzeigen. Sie läuft verschlüsselt über den Push-Dienst ihres Browsers oder Telefons (Apple, Google, Microsoft oder Mozilla), der sie nicht lesen kann.
- Die Zugangsdaten, die wir halten. Bei Gmail bitten wir Google um zwei Berechtigungen: ihre E-Mails zu lesen und von ihrer Adresse zu senden. Bei Gmail und Outlook: das Zugriffstoken, das der Anbieter Nura nach ihrer Zustimmung ausgestellt hat. Bei anderen Anbietern: das App-Passwort oder Passwort, das sie eingegeben hat, und die Serveradressen. Wir speichern sie verschlüsselt. Wir nutzen sie nur, um ihre E-Mails zu lesen, die in Nura Sleep geschriebenen zu senden und eine Kopie einer gesendeten E-Mail in ihrem Ordner „Gesendet” abzulegen. Wir zeigen sie nie wieder an und schreiben sie nie in Protokolle.
- Ihr Anbieter ist ihr Auftragsverarbeiter, nicht unserer. Google, Microsoft oder ihr IMAP-Anbieter verwaltet ihre E-Mails für sie, wie schon vor Nura, auf Grundlage ihrer Vereinbarung mit ihm. Zwischen ihrem Postfach und Nura steht kein weiteres Unternehmen. Für die Kopien, die wir speichern, bleibt sie verantwortlich, und wir arbeiten in ihrem Auftrag als ihr Auftragsverarbeiter (AGB für Coaches, Ziffer 8a).
- Trennen. Trennt sie das Postfach, hören wir sofort auf, es zu lesen, und löschen die Zugangsdaten. Bei Gmail heben wir im selben Moment auch den Zugriff von Nura in ihrem Google-Konto auf. Bei Outlook und Microsoft 365 gibt uns Microsoft dafür keine Möglichkeit; dort kann sie Nura selbst in ihrem Microsoft-Konto entfernen (Datenschutz, dann „Apps und Dienste”; bei einem Geschäftskonto unter myapplications.microsoft.com). Das Token, das wir gelöscht haben, lässt sich ohnehin nicht mehr nutzen. Bei IMAP kann sie das App-Passwort bei ihrem Anbieter löschen. E-Mails, die schon bei einer Familie abgelegt sind, bleiben in deren Akte, wie alles andere darin.
- Löschung. Die E-Mails einer Familie samt Anhängen werden mit der Familie oder ihrer Beratung gelöscht (Abschnitt 7). Wird das Konto einer Beraterin gelöscht, werden ihre Postfachverbindung mit den Zugangsdaten und die E-Mails ihrer Beratungen mit gelöscht. Bevor wir das Konto löschen, trennen wir ihr Postfach auf dieselbe Weise, sodass auch der Zugriff von Nura in ihrem Google-Konto aufgehoben ist; bei Outlook, Microsoft 365 und IMAP siehe „Trennen”.
Google-Nutzerdaten. Nura Sleep’s use and transfer to any other app of information received from Google APIs will adhere to the Google API Services User Data Policy, including the Limited Use requirements. (Diesen Satz verlangt Google im englischen Wortlaut.) Auf Deutsch heißt das: Wir nutzen Gmail-Daten nur, um der Beraterin ihre E-Mails mit ihren Familien in deren Akten zu zeigen und die E-Mails zu senden, die sie in Nura Sleep schreibt. Wir geben sie nur an die Dienstleister weiter, die Nura Sleep für uns betreiben (Supabase und Render, Abschnitt 6), und verschlüsselt an den Push-Dienst ihres Geräts. Sonst geben wir sie nur weiter, wenn die Sicherheit oder das Gesetz es verlangt. Wir nutzen sie nie für Werbung und nie, um KI-Modelle zu trainieren. Niemand bei Nura liest sie, außer die Beraterin bittet uns für eine bestimmte Anfrage darum oder die Sicherheit oder das Gesetz verlangt es.
4. Zweck der Datenverarbeitung
- Bereitstellung der Beratungsplattform (Vertragserfüllung)
- Protokollierung des Tagesablaufs zur Schlafberatung
- Kommunikation zwischen Eltern und Beraterinnen
- Der Beraterin die E-Mails, die sie mit ihren Familien austauscht, in deren Akten zeigen und von dort E-Mails für sie senden (Vertragserfüllung gegenüber der Beraterin)
- Verbesserung der Anwendung und Fehlerbehebung (berechtigtes Interesse)
- Verstehen, wie die App und das Dashboard genutzt werden, um sie einfacher zu machen (berechtigtes Interesse)
5. Rechtsgrundlagen
- Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — Vertragserfüllung: Die Datenverarbeitung ist zur Erbringung unseres Dienstes erforderlich.
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Berechtigtes Interesse: Fehlerbehebung, Sicherheit und Verbesserung der Anwendung, einschließlich der Nutzungsanalyse (Abschnitt 3.6).
Für die E-Mails aus dem Postfach einer Beraterin (Abschnitt 3.7) ist die Beraterin verantwortlich: Sie entscheidet, sie im Rahmen ihres Beratungsvertrags mit der Familie in deren Akte abzulegen, und wir verarbeiten sie nur in ihrem Auftrag (AGB für Coaches, Ziffer 8a). Unsere eigene Grundlage, ihr diese Funktion anzubieten, ist unser Vertrag mit ihr (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Unser berechtigtes Interesse an der Nutzungsanalyse ist, die App für Eltern und das Dashboard für Beraterinnen verständlich und einfach bedienbar zu machen. Weil Inhalte in der Analyse unkenntlich bleiben und Sie jederzeit widersprechen können, überwiegen Ihre Interessen nach unserer Abwägung nicht.
Bei der Aufzeichnung der automatischen Erfassung (Abschnitt 3.3) wägen wir gesondert ab, denn sie enthält Ihre Worte im Wortlaut und wird nicht nach einer festen Frist gelöscht. Unser Interesse ist, einer falsch verstandenen Eingabe nachgehen zu können — ohne die Aufzeichnung ist das nicht möglich. Wir speichern sie nur, solange die Daten Ihres Kindes bestehen, verwenden sie ausschließlich intern zur Prüfung und Verbesserung der automatischen Erfassung, geben sie nicht an Dritte weiter und löschen sie auf Ihren Wunsch (Abschnitt 8).
6. Auftragsverarbeiter und Drittanbieter
Wir setzen folgende Dienstleister ein, die Daten in unserem Auftrag verarbeiten:
| Dienstleister | Zweck | Standort |
|---|---|---|
| Supabase | Datenbank, Authentifizierung, Echtzeit-Kommunikation | EU (Deutschland) |
| Render | Hosting (API-Server, Dashboard, diese Website) | EU (Deutschland) |
| Groq | Sprach-Transkription (Audio zu Text) | USA |
| OpenRouter | KI-Textverarbeitung (Datenextraktion aus Texteingaben); leitet Anfragen an die Modellanbieter OpenAI und, als Ausweichlösung, Google weiter | USA |
| Expo | Push-Benachrichtigungen (nur Geräte-Tokens) | USA |
| Sentry | Fehlerüberwachung der App (technische Daten und eine pseudonyme Nutzer-ID, keine Namen oder E-Mail-Adressen) | EU |
| PostHog | Produktanalyse und Sitzungsaufzeichnung (aufgerufene Screens, angetippte Bedienelemente, Aufzeichnungen der Screens mit unkenntlich gemachten Inhalten; pseudonyme Nutzer-ID, keine Namen oder E-Mail-Adressen) | EU (Deutschland) |
| Pydantic (Logfire) | Anwendungsüberwachung und Protokollierung (technische Daten; bei Verwaltungsvorgängen auch E-Mail-Adressen von Beraterinnen) | EU |
| Resend | E-Mail-Versand (E-Mails zur Kontoerstellung und zu den Beratungsschritten, Freischaltungs-E-Mail an Beraterinnen, Bestellbenachrichtigung an die Beraterin, Hinweis an die Beraterin, dass ihr verbundenes Postfach neu verbunden werden muss, interne Übersicht der auf Freischaltung wartenden Beraterinnen mit ihren Angaben aus der Registrierung) | USA (versendet wird über EU-Server; gespeichert wird in den USA, abgesichert durch EU-Standardvertragsklauseln) |
Zur Zustellung von Dashboard-Benachrichtigungen an das Gerät einer Beraterin nutzen wir den Push-Dienst, den ihr Browser oder Telefon wählt — je nach Gerät bereitgestellt von Apple, Google, Microsoft oder Mozilla. Diese Dienste sehen die verschlüsselte Benachrichtigung und die Abonnement-Adresse, nicht deren Inhalt; sie sind nicht unsere Auftragsverarbeiter und können sich außerhalb der EU befinden.
Einige dieser Dienstleister sind Unternehmen aus den USA. Verarbeitet eines von ihnen Daten in den USA oder greift von dort auf in der EU gespeicherte Daten zu, ist das durch die EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO) oder durch die Zertifizierung des Unternehmens nach dem EU-US Data Privacy Framework abgesichert. Eine Kopie der Klauseln schicken wir Ihnen auf Anfrage.
An Groq übermitteln wir die Sprachaufnahme selbst, ausschließlich zur Transkription; dort wird sie nicht dauerhaft gespeichert.
An OpenRouter und die dahinterliegenden Modellanbieter übermitteln wir den Text des Protokolleintrags genau so, wie Sie ihn getippt oder gesprochen haben. Stehen Namen darin, werden sie ebenfalls übermittelt. Dazu kommt Kontext, damit die KI den Eintrag richtig einordnen kann: der Vorname des Kindes und die Angabe, ob das Kind als Mädchen, als Junge oder ohne Pronomen angesprochen wird, der Vorname Ihrer Beraterin und, bei einer Frau oder einem Mann, das passende Pronomen, das aktuelle Datum mit Uhrzeit und die eingestellte Sprache. Außerdem übermitteln wir, was die KI braucht, um Ihr Journal so zu sehen wie Sie: die Einträge des Tages, den Sie gerade ansehen, und des Tages davor und danach sowie den Eintrag, den Sie geöffnet haben, jeweils mit Art, Zeiten, den noch fehlenden Angaben und den Worten, die darin stehen. Und wir übermitteln die letzten Nachrichten zu diesem Kind zwischen Ihrer Familie und der KI von heute und gestern: was Sie oder der andere Elternteil gesagt oder geschrieben haben, wie die KI geantwortet hat und welche Einträge sie dabei gespeichert, geändert oder entfernt hat. Vor dem Beginn Ihrer Beratung, solange Sie das Erfassen üben, übermitteln wir außerdem, welche Arten von Einträgen Sie schon erfasst haben (Nachtschlaf, Nickerchen, Mahlzeit, Aktivität, Einschlafritual oder Notiz) und welche noch nicht.
Nicht an die KI-Dienste übermittelt werden die E-Mails, die aus dem Postfach einer Beraterin gelesen werden.
Nicht an die KI-Dienste übermittelt werden E-Mail-Adressen, weitere Kontodaten (außer den oben genannten Vornamen und Geschlechtsangaben) und Daten aus dem Dashboard Ihrer Beraterin.
7. Datenspeicherung
Alle Daten werden primär in der EU (Deutschland) gespeichert. Sprachaufnahmen werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Drei Fälle halten eine Aufnahme darüber hinaus, bis die Daten Ihres Kindes gelöscht werden: Sie melden zu einem Eintrag, dass die KI Sie falsch verstanden hat; die Spracherkennung war sich beim Transkript unsicher; oder Sie korrigieren, per Sprache oder per Text, etwas, das die KI in einem Eintrag aus einer Aufnahme erfasst hatte. Im ersten und im letzten Fall bleiben alle Aufnahmen zu diesem Eintrag erhalten, im zweiten die unsichere Aufnahme. Nur so können wir dem Fehler nachgehen. Die Einsendung eines Eintrags mit Transkript, Text und der Antwort der KI (Abschnitt 3.3) und, sofern sie nicht wie oben beschrieben erhalten bleibt, mit der Audiodatei löschen wir, sobald sie verarbeitet ist und seit der Erfassung 30 Tage vergangen sind. Die Einträge selbst, auch gelöschte, die wir nur ausblenden (Abschnitt 3.2), und die Aufzeichnung der automatischen Erfassung (Abschnitt 3.3) bleiben, bis die Daten Ihres Kindes gelöscht werden. Aufzeichnungen der Screens (Abschnitt 3.6) werden nach höchstens 90 Tagen automatisch gelöscht. Nutzungsdaten aus der Analyse speichern wir, solange Ihr Konto besteht, und löschen sie zusammen mit Ihrem Konto; auf Anfrage auch früher. Kontodaten werden für die Dauer der Nutzung gespeichert und auf Anfrage gelöscht. Auch Ihre Beraterin kann Ihre Familie endgültig löschen, wenn Sie die Löschung verlangen oder wenn Ihre Beratung beendet ist (Nutzungsbedingungen für Eltern, Ziffer 7.5). Dabei werden dieselben Daten gelöscht wie bei einer Löschung auf Ihre Anfrage, einschließlich der Nutzungsdaten aus der Analyse und der Aufzeichnungen der Screens.
E-Mails aus dem Postfach einer Beraterin (Abschnitt 3.7). Die E-Mails und Anhänge einer Familie bewahren wir auf, solange ihre Beratung besteht, und löschen sie mit der Beratung oder der Familie, wie den Rest ihrer Akte. Von uns aus löschen wir sie nie früher. Die Zugangsdaten der Beraterin bewahren wir auf, bis sie das Postfach trennt oder ihr Konto gelöscht wird.
E-Mails, die wir Ihnen zu Ihrer Beratung schicken — das Angebot Ihrer Beraterin, die Bestellbestätigung und die Hinweise zu den nächsten Schritten — legen wir im Wortlaut in der Akte Ihrer Familie ab, damit Ihre Beraterin nachlesen kann, was Sie von uns bekommen haben. Darin steht Ihr Vorname, bei der Bestellbestätigung auch der Preis und der Zeitraum Ihrer Beratung. Diese Kopien werden gelöscht, wenn die Beratung oder Ihre Familie gelöscht wird.
Auf Ihrem Telefon. Die App speichert Daten auf dem Gerät selbst, damit sie sofort öffnet und auch ohne Verbindung nutzbar bleibt: Ihr Journal, den Plan Ihres Kindes, die neuesten Chat-Nachrichten und Ihre Kontodaten — und jeden Eintrag und jede Nachricht, die uns noch nicht erreicht haben, samt der Sprachaufnahme eines Eintrags. Diese Daten speichert die App verschlüsselt (AES-256); der Schlüssel bleibt auf diesem einen Telefon und wird nicht auf andere Geräte und nicht in eine Sicherung übertragen. Eine Sprachaufnahme wird auf dem Telefon gelöscht, sobald ihr Eintrag bei uns angekommen ist.
Beim Abmelden werden alle diese Daten auf dem Gerät gelöscht — noch nicht gesendete Einträge und Nachrichten erst, nachdem Sie es bestätigt haben, damit eine Abmeldung nicht unbemerkt den Eintrag verwirft, den Sie gerade erfasst haben. Einen Eintrag, den die App sieben Tage lang nicht senden konnte, versucht sie nicht weiter zu senden; er bleibt im Journal sichtbar, bis Sie ihn löschen. Melden sich auf einem gemeinsam genutzten Telefon mehrere Eltern an, werden die Daten der vorherigen Person gelöscht, sobald sich die nächste anmeldet; deren noch nicht gesendete Einträge bleiben ihr erhalten und werden nach 30 Tagen entfernt.
Außerdem behält die App die Fotos, die sie anzeigt — das Ihres Kindes und das Ihrer Beraterin —, in ihrem Bild-Zwischenspeicher, damit sie ohne erneutes Laden erscheinen. Dieser Zwischenspeicher gehört nicht zu dem oben beschriebenen verschlüsselten Speicher; beim Abmelden wird auch er gelöscht.
8. Ihre Rechte
Sie haben gemäß DSGVO folgende Rechte:
- Auskunft (Art. 15) — Welche Daten wir über Sie speichern
- Berichtigung (Art. 16) — Korrektur unrichtiger Daten
- Löschung (Art. 17) — Löschung Ihrer Daten
- Datenübertragbarkeit (Art. 20) — Export Ihrer Daten in einem gängigen Format
- Widerspruch (Art. 21) — Widerspruch gegen bestimmte Verarbeitungen, etwa die Nutzungsanalyse (Abschnitt 3.6)
- Beschwerde — Sie können sich jederzeit an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde wenden
9. Datensicherheit
Wir setzen technische und organisatorische Maßnahmen ein, um Ihre Daten zu schützen: verschlüsselte Übertragung (TLS), ein verschlüsselter Datenspeicher der App auf dem Telefon (AES-256, Abschnitt 7), verschlüsselt gespeicherte Zugangsdaten des Postfachs einer Beraterin (Abschnitt 3.7), Zugriffskontrolle auf Datenbankebene (Row Level Security), sichere Authentifizierung und Hosting in der EU (Deutschland; Abschnitt 7).
10. Kinder
Nura Sleep verarbeitet Daten von Kindern (Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Tagesablaufführung) ausschließlich auf Veranlassung und mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Kinder nutzen die App nicht selbst.
11. Diese Website (nura-sleep.app)
Diese Website ist eine statische Seite ohne Anmeldung. Sie wird von Render als statische Website gehostet; dabei entstehen technisch bedingte Server-Logs (z. B. IP-Adresse, Zeitstempel, aufgerufene Seite) zur Sicherheit und Fehleranalyse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Diese Website setzt keine Cookies, kein Analyse- oder Tracking-Werkzeug und keine Formulare ein und lädt keine Schriftarten oder sonstigen Inhalte von Drittanbietern nach — alle Schriftarten sind lokal eingebunden. Der Link zum Coach-Dashboard führt auf coach.nura-sleep.app; Abschnitt 2 bis 10 dieser Erklärung gelten für die Web-App unter beiden Adressen (coach.nura-sleep.app und my.nura-sleep.app).
12. Kontakt
Für Datenschutzanfragen wenden Sie sich bitte an:
DoryAI · Georg Ortner
E-Mail: georg@dory-ai.com